Es ist Zeit für das, was war, Danke zu sagen, damit das, was werden wird, unter einem guten Stern beginnt

Das Jahr 2020 hat uns allen viel abverlangt. Wir danken unseren Beschäftigten, Mitarbeitern, Kunden und allen Freunden der BWO für das Vertrauen, das Sie uns auch in diesen schwierigen Zeiten entgegengebracht haben.

Wir wünschen Ihnen und den Menschen, die Ihnen am Herzen liegen, eine besinnliche Weihnachtszeit und ein glückliches neues Jahr – mit mehr Nähe und weniger Abstand, als es 2020 von uns verlangt hat.


Unser diesjähriges Weihnachtsmotiv wurde von Lena Sonza-Reorda von den BWO-Kunstfaltern gezeichnet. Dafür vielen Dank.
 

3. Adventswochenende: Produkte aus der Holzwerkstatt und Korbflechterei im Verkauf bei der Gartenbaumschule BlattWerk

Kreativ sein und die eigenen handwerklichen Fähigkeiten trainieren – diese Möglichkeit bieten die BWO ihren Beschäftigten in ihrer Holzwerkstatt. Mit sorgfältiger Handarbeit und dem gezielten Einsatz von Maschinen fertigen sie hier Produkte aus dem natürlichen Rohstoff Holz. Diese werden zur Weihnachtszeit üblicherweise auch auf Weihnachtsmärkten verkauft. „Das fremde Menschen sich für unsere handgefertigten Produkte interessieren und sogar so schön finden, dass sie sie kaufen möchten, ist für das Team der Holzwerkstatt der Extraschub an Motivation“, erklärt Michael Hoffmann, Leiter der Holzwerkstatt. Dass Weihnachtsmärkte in diesem Corona-Winter 2020 weitgehend ausfallen, sorgte daher für Enttäuschung in der BWO-Holzwerkstatt.

Umso mehr freute man sich darum über den Anruf von Bernd Hebebrand von der Gartenbaumschule BlattWerk Oberberg in Gummersbach-Hunstig. Auf der Suche nach Holzarbeiten aus der Region stieß er auf die Holzwerkstatt der BWO und nach einem Besuch war klar: Die Arbeiten der Handwerker mit Handicap soll es auch in der Gartenbaumschule zu kaufen geben. Und nicht nur diese: Auch die Arbeiten von Korbflechter Oliver Ley stießen bei Bernd Hebebrand und seiner Frau Katja auf Begeisterung.


Wenn die Gartenbaumschule Blattwerk am 3. Adventswochenende zum Weihnachtsbaumverkauf einlädt, sind darum auch die Produkte aus der Holzwerkstatt und Korbflechterei dabei. Bernd Hebebrand ist die regionale Nähe zu seinen Lieferanten wichtig. „Wenn man durch eine Kooperation dann auch noch eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung wie die BWO unterstützen kann, ist das doch toll“, findet er. Der Weihnachtsbaumverkauf am 3. Adventswochenende ist darum auch nur der Startschuss für die Kooperation zwischen der Werkstatt und der Baumschule, die über die Weihnachtszeit hinaus Bestand haben soll. „Das ist eine tolle Wertschätzung für unsere Arbeit“, freut sich Michael Hoffmann.


Am 3. Adventswochenende hat die Gartenbaumschule Blattwerk Oberberg samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Aus der BWO-Holzwerkstatt werden Nistkästen für Vögel und Insekten zum Kauf angeboten, aus dem Sortiment von Korbflechter Oliver Ley Kartoffel- und Kaminholzkörbe.
 

„Eine schöne Abwechslung zu meiner Arbeit in der BWO“

Der Umgang mit dem PC ist Waldemar Stieben durch seine Arbeit in der BWO Behinderten Werkstatt Oberberg vertraut. Hier hat er einen PC-Arbeitsplatz und erledigt leichte Büroarbeiten aus der Verwaltung. An seinem ersten Praktikumstag in der Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstelle (KoKoBe) Oberberg Süd stemmt er sich also routiniert aus seinem Rollstuhl, nimmt auf dem Schreibtischstuhl Platz und startet den Computer. Seine erste Aufgabe: im Internet nach Freizeitangeboten im Oberbergischen Kreis suchen, die sich auch für Menschen mit Behinderung eignen. Diese werden dann im Freizeitkalender der KoKoBe veröffentlicht. „Das macht wirklich Spaß und ist eine schöne Abwechslung zu meiner Arbeit in der BWO“, freut sich Waldemar Stieben.

Menschen mit einer geistigen Behinderung Freizeitmöglichkeiten in ihrer Heimat aufzuzeigen, ist eine Kernaufgabe der KoKoBe. Daneben berät sie schwerpunktmäßig zu den Themen „Arbeit“ und „Wohnen“. Initiator und Träger des kostenlosen, unabhängigen Beratungs- und Informationsangebots ist der Landschaftsverband Rheinland (LVR). Das Angebot steht jedoch nicht nur Menschen mit einer geistigen Behinderung offen, sondern auch Angehörigen und Fachkräften - aber auch Vereinen, Arbeitgebern und Institutionen, die sich für Menschen mit Behinderung öffnen wollen und hierbei Beratung wünschen.


Zwei der insgesamt 83 KoKoBe-Büros im Rheinland finden sich im Oberbergischen: Die KoKoBe Nord in Lindlar und die KoKoBe Süd in Wiehl, in der Waldemar Stieben derzeit sein Praktikum absolviert. Für Ratsuchende aus Bergneustadt, Gummersbach, Morsbach, Nümbrecht, Reichshof, Waldbröl und Wiehl steht hier Bastian Mierzwa als Ansprechpartner zur Verfügung. Unterstützung von seinem Praktikanten erhält er derzeit immer mittwochs. Und die Chancen stehen gut, dass Stieben auch nach seinem Praktikum zwischen der Arbeit in der BWO und der KoKoBe wechselt. Denn das Ziel ist es, für ihn einen sogenannten Betriebsintegrierten Arbeitsplatz einzurichten. Dank diesem Modell können Menschen mit Behinderung weiter bei der BWO beschäftigt und versichert bleiben, während sie auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sind. Das gibt beiden Seiten Sicherheit. Das Praktikum vorab dient dabei als Test, in dem die Beteiligten herausfinden können, ob die Zusammenarbeit funktioniert. Und das tut sie im Falle von Waldemar Stieben und Bastian Mierzwa, sodass das Ende des Praktikums wohl kein Abschied auf Dauer sein wird.
 

Wir gratulieren zum Jubiläum!

Sergej Heidenreich feiert im Dezember sein 25. Jubiläum in der BWO. Dazu gratulierten seine Gruppenleiterin Heidi Schröder, Rainer Köhler, Produktionsleiter in der BWO Lichtenberg, Standortleiter Oliver Meinhold und für den Werkstattrat Mareike Leckebusch.

Auch Uwe Zerwes (ohne Foto) ist nun seit 25. Jahren ein wichtiger Teil der BWO. Er arbeitet am Standort Faulmert in der Gruppe von Uwe Oettershagen und Rudi Welther. Zum Jubiläum gratulierte auch Standortleiter Johannes Wester.

Ingo Deitenbach (ohne Foto) feiert in diesem Monat sein 10. BWO-Jubiläum. Er arbeitet in Bomig und erhielt seine Glückwünsche unter anderem von Standortleiter Alfred Schoger.

Vielen Dank für die langjährige Mitarbeit in der BWO.

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