Novemberblues? Wir haben etwas dagegen ...

Der Winter steht vor der Tür, die Tage werden dunkler – und dann auch noch der zweite Lockdown. Da kann man schon mal schlechte Laune bekommen. Dagegen haben die Künstler der BWO-Malgruppe „Kunstfalter“ und die Kunsthandwerker der BWO-Holzwerkstatt das passende Mittel: handgefertigte Produkte voller Licht und Farbe.

Der Katalog mit den aktuellen Produkten aus der BWO steht hier zum Download bereit.

Wer ein Bild der Kunstfalter kaufen möchte, um sich oder einem anderen Menschen eine Freude zu machen, wendet sich an Maike Karsten aus der BWO in Morsbach-Lichtenberg:

E-Mail: mkarsten(at)bwo-wiehl.de
Tel.: 02261/6069 367

Die Produkte der Holzwerkstatt können nach vorheriger Terminabsprache direkt in der Werkstatt (BWO Faulmert, Faulmerter Str. 21, 51674 Wiehl-Faulmert) besichtigt und gekauft werden:

E-Mail: holzwerkstatt(at)bwo-wiehl.de
Tel.: 02261 6069 167 oder 6069 433
 

Viel-Falter-Reisen: Jetzt für 2021 anmelden

„Jeder Mensch sollte in den Urlaub fahren können“ – dieser einfache Grundsatz steckt hinter dem touristischen Reiseangebot „Viel-Falter-Reisen“ des Vereins zur Förderung und Betreuung behinderter Kinder Oberbergischer Kreis. Die angebotenen Reisen eignen sich deshalb insbesondere auch für Menschen mit Handicap. Sie müssen sich weder um den Transfer, noch die Betreuung oder die Unterkunft Gedanken machen: An- und Abreise organisiert „Viel-Falter-Reisen“, die Reisen finden in Kleingruppen statt und werden von erfahrenen Betreuern begleitet. Die Unterkünfte werden eigens nach den Bedürfnissen der Reisenden ausgewählt. „Ich berate gerne zu einem geeigneten Urlaubsziel und kläre in einem persönlichen Gespräch über Möglichkeiten der Kostenerstattung auf“, so Melanie Frackenpohl von „Viel-Falter-Reisen“. Zu den Reisen können sich alle interessierten Erwachsenen mit und ohne Beeinträchtigung anmelden.

Nachdem das Angebot 2017 startete, wuchs die Teilnehmerzahl stetig. Dann brach die Corona-Pandemie aus und der Vereinsvorstand entschied sich bereits im Frühjahr 2020, alle für dieses Jahr geplante Reisen abzusagen. So wurde für Planungssicherheit gesorgt, vor allem aber der Verantwortung für die Gesundheit der Reisenden Rechnung getragen.

Immer vorausgesetzt, dass es die aktuelle Corona-Lage zulässt, sollen die Reisen in 2021 jedoch nachgeholt werden – wie für 2020 geplant und im Reisekatalog für das Jahr 2020 beschrieben. Lediglich die Reisedaten ändern sich zur Vorjahresplanung. Der Katalog und die Reisedaten können unter www.fub-verein.de/offene-angebote.html eingesehen werden oder bei Melanie Frackenpohl unter Tel.: 02261/ 6069 – 645 oder E-Mail: mfrackenpohl(at)fub-verein.de angefordert werden. Mit der Reise nach Bad Bevensen in der Lüneburger Heide ist gegenüber 2020 außerdem ein neues Reiseangebot hinzugekommen. Auch dazu erhält man Informationen unter www.fub-verein.de/offene-angebote.html oder direkt bei Frau Frackenpohl. Anmeldungen für die Reisen werden ab sofort entgegengenommen.

Reisedaten 2021 als PDF hier herunterladen.

Johannes Wester feiert 25. BWO-Jubiläum

Seit 25 Jahren ist Johannes Wester ein wichtiger Teil der BWO. Zu diesem Jubiläum gratulierte unter anderem Jens Kämper, Geschäftsführer der BWO, dem Werkstattleiter in Faulmert. Nach einer Ausbildung zum Maschinenschlosser und dem Fachabitur für Technik absolvierte Wester seinen Zivildienst in einem Kinderheim für verhaltensauffällige Kinder in Siegburg. Die Arbeit machte ihm so viel Freude, dass er beschloss, in den sozialen Bereich zu wechseln. Also schloss er an den Zivildienst ein Studium der Sozialen Arbeit in Köln an.

Am 1.10.1995 kam er zur BWO, um hier ein Berufspraktikum im Sozialen Dienst zu absolvieren. 2002 übernahm er die pädagogische Leitung für die gesamte Werkstatt. Johannes Wester war maßgeblich an der Planung und Eröffnung des BWO-Standortes Bomig im Jahr 2006 beteiligt, bevor er am 1.1.2012 die Werkstattleitung am Standort Faulmert übernahm. In dieser Funktion ist er bis heute tätig. „Die Arbeit mit den Menschen in der BWO ist etwas ganz Besonderes und macht mir bis heute viel Freude“, erklärt er, dass er den beruflichen Wechsel in den sozialen Bereich nie bereut hat.
 

Berufliche Bildung ohne Grenzen

Berufliche Bildung ist das zentrale Thema in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung – und darum auch in der BWO Behinderten Werkstätten Oberberg GmbH. Und somit durchläuft jeder Mensch mit Handicap, der in die BWO neu aufgenommen wird, zunächst den BerufsBildungsBereich (BBB). Hier wird eine umfangreiche Kompetenzanalyse durchgeführt, persönliche und berufliche Ziele werden entwickelt, festgeschrieben, vertieft und kontinuierlich erweitert. Die unterschiedlichen Berufsfelder der BWO können kennengelernt und praktisch erprobt werden. Wenn möglich finden Praktika in Unternehmen der Region statt. Auch nach dem Wechsel vom BerufsBildungs- in den Arbeitsbereich spielen die persönlichen Ziele jedes Beschäftigten weiterhin eine zentrale Rolle. Sie werden kontinuierlich überprüft und neu abgesteckt.

„Berufliche Bildung ist auch für die Beschäftigten einer Werkstatt enorm wichtig“, erklärt Magnus Liebetanz, einer der Inklusionsbegleiter der BWO. „Ein Stillstand bedeutet automatisch einen Rückschritt, denn nicht nur Menschen entwickeln sich weiter, sondern auch der Arbeitsmarkt.“ Dass die Beschäftigten selber ein großes Interesse daran haben, sich beruflich weiterzubilden, zeigt auch die Beliebtheit der Schulungen, die die BWO in Zusammenarbeit mit externen Fachanbietern durchführt. So war auch der Motorsägen-Lehrgang, den die BWO kürzlich anbot, mit zehn Teilnehmern voll ausgebucht. Drei hauptamtliche Mitarbeiter und sieben Beschäftigte aus dem GaLa-Bau oder mit ausgelagerten Arbeitsplätzen nahmen daran teil. Lehrgangsleiter Siegfried Eich vermittelte den Teilnehmern alles Wissenswerte rund um die richtigen Fälltechniken, Arbeitssicherheit und Handhabung der Werkzeuge, bevor es zum praktischen Teil in den Wald ging.

Am Ende des zweitägigen Lehrgangs ist die Hälfte der Teilnehmer nun berechtigt, kleinere Bäume zu fällen. Die restlichen Teilnehmer wurden am liegenden Holz geschult und sind nun „Experten“ in Sachen Kaminholz schneiden. Diese neuen Fähigkeiten können sie im GaLA-Bereich der BWO, der Brenn- und Anzündholz fertigt, direkt einbringen. Zeitgleich zum Motorsägen-Lehrgang absolvierte ein weiterer Beschäftigter eine Gabelstaplerschulung. Ein Fahrtraining fand vorab in der BWO statt. „Um die Theorie zu pauken, hat unser Beschäftigter sogar zu Hause nach der Arbeit noch die Nase in die Bücher gesteckt“, kann Magnus Liebetanz von der hohen Motivation der BWO-Beschäftigten berichten, wenn es um berufliche Bildung geht. „Unsere Beschäftigten haben den absoluten Willen, sich für immer anspruchsvollere Aufgaben zu qualifizieren. Das erfreuliche daran: Dies steigert nicht nur die Produktionseffizienz der BWO, sondern auch das Selbstbewusstsein unserer Beschäftigten. Und fühlt sich ein Beschäftigter kompetent, wagt er nicht selten auch den Schritt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt“.

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